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Viele Wege für mehr Klimaschutz: Verpackungen bei Coca-Cola

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15/12/2021

Nachhaltigkeit |

Weitgehend regionale Produktion, kurze Lieferwege, nachhaltigere Transporte und ein schonender Umgang mit Ressourcen: Mit dieser Reihe von Beiträgen zeigen wir dir, welche Maßnahmen wir bei der Coca-Cola Europacific Partners Deutschland (CCEP Deutschland GmbH) für mehr Klimaschutz umsetzen. Unser Ziel: Bis 2040 entlang der gesamten Wertschöpfungskette in Europa Netto-Null-Emissionen zu erreichen.

Du kennst das vielleicht: Du stehst vor dem Supermarktregal und dir fällt die Entscheidung für ein Produkt wirklich schwer: Vielleicht achtest du auf verschiedene Kriterien – den Preis, die Marke, die Qualität, auf das Herkunftsland oder die Verpackung. Beim Griff ins Regal ist dir möglicherweise auch die Nachhaltigkeit der Produkte wichtig. Das ist ganz schön komplex.

In dieser Folge von Beiträgen zum Thema "Viele Wege für mehr Klimaschutz" zeigen wir, was Coca-Cola insgesamt unternimmt, um seiner Verantwortung gerecht zu werden.
Hier ist der erste Teil: Das tun wir bei unseren Verpackungen.

 

Ein Weg ist Mehrweg

Seit über 90 Jahren füllen wir Getränke in Deutschland in Mehrwegflaschen ab. Diese unterscheiden sich von unseren Einwegflaschen dadurch, dass sie wieder befüllt werden – je nach Verpackung durchschnittlich 20 Mal. Ob Glas oder Kunststoff: Trinkst du eine unserer Mehrwegflaschen mit Coca-Cola, Fanta oder Sprite aus, kommt diese hierzulande fast immer in unsere Coca-Cola Werke zurück.

Was passiert dann in der Produktion? Dort wird sie sortiert, in einer Flaschenreinigungsmaschine gewaschen, umfangreich kontrolliert, etikettiert und neu befüllt. In Deutschland sorgt das Pfandsystem dafür, dass dieser Kreislauf funktioniert: So werden etwa 97 Prozent aller Flaschen – ob Einweg oder Mehrweg – bundesweit eingesammelt. Hilfst du gemeinsam mit anderen mit, kann sich dieser Wert noch erhöhen.

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Frisch gewaschene Mehrweg-Glasflaschen in der Abfüllung bei Coca-Cola

Wusstest du eigentlich, dass wir bei Coca-Cola auch weiterhin Mehrweg produzieren und so einen wichtigen Beitrag zu diesem Kreislauf leisten? Weil Getränke in Mehrwegflaschen ein wichtiger Teil unseres Sortiments sind und bleiben, haben wir in den letzten drei Jahren (2018-2020) etwa 150 Millionen Euro in die Mehrwegabfüllung investiert.

Vielleicht fragst du dich jetzt, in welche Projekte diese Investitionen geflossen sind.

  • Wir haben in den letzten Jahren moderne Glas-Mehrweganlagen errichtet, zum Beispiel in Lüneburg und Mannheim.
  • Zusätzlich konnten wir den Pool an Flaschen und Kisten ausbauen und neue Mehrwegverpackungen einführen.
  • Vielleicht ist dir auch aufgefallen, dass die 1-Liter Mehrweg-Glasflasche Coca-Cola von früher seit 2019 wieder zurück ist? Damit möchten wir dir hochwertigen Trinkgenuss zu Hause bieten – zu besonderen Anlässen wie Familienfeiern, oder an Weihnachten.
  • Im Jahr 2021 kam noch eine neue Flasche zur Coca-Cola Mehrwegfamilie dazu, damit du unsere Getränke auch unterwegs aus einer Glasflasche trinken kannst: die 0,4 Liter Glasflasche mit Schraubverschluss.

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Ein neuer Flaschentyp für unterwegs: die 400 ml Glasflasche mit Schraubverschluss


Ein Kreislauf für Einweg

Nun zu Einweg: Aus den Supermärkten und Discountern kennst du bestimmt auch die dünnwandigen Kunststoff-Einwegflaschen. Hier gibt es den Kreislaufgedanken ebenfalls. Augenscheinlich wirst du am Pfandautomat zwar Zeuge, wie sie – anders als die dickwandigeren PET-Mehrwegflaschen – gepresst werden und als Flasche ein Ende finden, doch der Schein trügt. Aus ihnen können mit Hilfe eines geschlossenen Wertstoffkreislaufs wieder neue Getränkeflaschen entstehen.

Und so geht’s: Die PET-Einwegflaschen werden – Pfandsystem sei dank – eingesammelt und in einem umfangreichen Recyclingprozess zum Rohstoff „rPET“ (recyceltes Polyethylenterephthalat) aufbereitet. Dieses recycelte Material lässt sich erneut für die Produktion von neuen Getränkeflaschen benutzen. Deshalb arbeiten wir bei Coca-Cola daran, den Anteil an rPET – also an recyceltem Material – in den Getränkeflaschen zu erhöhen.

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Mehr recyceltes Material in Einwegflaschen: ein Schritt in Richtung Kreislaufwirtschaft

 

Mehr recyceltes Material in Einwegflaschen

Fragst du dich jetzt, ob bei Einweg schon ein Kreislauf besteht? Die Umstellung der Einwegpfandflaschen auf rPET ist ein wichtiger Schritt in Richtung Kreislaufwirtschaft, bei der Rohstoffe erneut verwendet werden und auf Primärrohstoffe weitestgehend verzichtet werden kann. Allerdings müssen wir dafür in der Zukunft auch mehr recyceltes Material in den Flaschen einsetzen. Dabei sind wir auf einem guten Weg.

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Der Betriebsleiter von Coca-Cola in Mannheim, Christopher Bee, prüft eine Einwegpfandflasche aus 100 Prozent recyceltem Material.


Im Frühjahr 2021 ist es uns gelungen, alle Einwegpfandflaschen der Marken ViO, Fuze Tea und Powerade vollständig und dauerhaft auf 100 Prozent rPET umzustellen. Danach folgten unsere Kernmarken Coca-Cola, Coca-Cola light, Coca-Cola Zero Sugar, Fanta, Sprite und mezzo mix. Hier bestehen die kleinen PET-Einwegflaschen bis zu einer Größe von einem halben Liter seit 2021 ebenfalls zu 100 Prozent aus rPET.

 

rPET: ein begehrter Rohstoff

Wusstest du schon, dass es gar nicht so einfach ist, den Anteil an recyceltem Material in unseren Einwegflaschen zu erhöhen? rPET ist ein gefragter, begrenzt verfügbarer Rohstoff, der auch von anderen Branchen in der Wirtschaft bezogen wird – so zum Beispiel von der Textilindustrie. Deshalb werden nur aus etwa knapp 40 Prozent der PET-Einwegflaschen wieder neue Flaschen. Für uns als Lebensmittelunternehmen ist das schwierig, weil wir ausschließlich sortenreines lebensmitteltaugliches PET verwenden können. Denn jede Flasche, die den Pfandkreislauf verlässt, ist für die Getränkeabfüllung für immer verloren.

 

Lies auch den zweiten Teil unserer Serie "Viele Wege für mehr Klimaschutz". Hier erfährst du, wie Coca-Cola bei Langstreckentransporten und Dienst- und Nutzfahrzeugen Emissionen spart.
Im dritten Teil geht es darum, wie wir in der Produktion wichtige Ressourcen wie Energie und Wasser sparen und so nachhaltiger agieren.