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Coca-Cola Karlsruhe: Werk ausgebaut und 60 Stellen geschaffen

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04/04/2022

Standorte |

Im Mai 1982 – vor 40 Jahren – wurde der Produktionsstandort von Coca-Cola „Im kleinen Bruch“ in Karlsruhe eingeweiht. Passend zum diesjährigen Jubiläum hat das Werk nun einen umfangreichen Werksausbau abgeschlossen und eine neue Produktionslinie in Betrieb genommen.

Rundgang an der neuen Produktionslinie von Coca-Cola: Produktionsleiter Hannes Bessinger (links, mit Mikrofon in der Hand) führt die Erste Bürgermeisterin von Karlsruhe, Gabriele Luczak-Schwarz (Mitte), und den Bundestagsabgeordneten Parsa Marvi (rechts im Bild) durch die neue Produktionslinie im Werk in Karlsruhe.

Produktionsleiter Hannes Bessinger (links, mit Mikrofon in der Hand) führt die Erste Bürgermeisterin von Karlsruhe, Gabriele Luczak-Schwarz (Mitte), und den Bundestagsabgeordneten Parsa Marvi (rechts im Bild) durch die neue Produktionslinie im Werk in Karlsruhe. Foto: Uli Deck

 

Symbolischer Knopfdruck

Am 31. März kam das Team um Betriebsleiter Andreas Dederer mit Gästen aus Politik und dem öffentlichen Leben zusammen, um diesen Meilenstein mit einem symbolischen Knopfdruck zu feiern. Rund 15 Millionen Euro hat Coca-Cola Europacific Partners Deutschland (CCEP DE) in das Werk im Stadtteil Neureut investiert. Über 60 neue Stellen wurden geschaffen.

Fünf Personen drücken einen symbolischen Knopf vor der noch leeren Produktionslinie.

Symbolischer Knopfdruck an der neuen Produktionslinie: (von links) Parsa Marvi (Abgeordneter des Deutschen Bundestages), Andreas Dederer (Betriebsleiter Coca-Cola Karlsruhe), Gabriele Luczak-Schwarz (Erste Bürgermeisterin von Karlsruhe), Lena Cecilia Brill (Continuous Improvement Managerin Coca-Cola Karlsruhe), Achim Weinbrecht (Ortsvorsteher Neureut)

 

Zweite Abfüllanlage am Produktionsstandort

Bisher hat das Werk im Gewerbegebiet „Im kleinen Bruch“ im Karlsruher Stadtteil Neureut ausschließlich Dosen abgefüllt: mit Erfrischungsgetränken wie Coca-Cola, Fanta und Sprite sowie Energygetränken im Auftrag von Monster Energy Limited. Eine neue Abfüllanlage für PET-Flaschen kam in den letzten Wochen dazu.

 

Bis zu 36.000 Flaschen pro Stunde

Die neue Abfüllanlage erhöht die Leistungsfähigkeit des Werks noch einmal deutlich: Bis zu 36.000 PET-Flaschen mit jeweils 1,25 Litern Getränken wie Coca-Cola, Fanta oder Sprite laufen nun an fünf Tagen die Woche stündlich über die Linie, knapp 2,5 Millionen verlassen wöchentlich das Werk. Sechs verschiedene Getränke füllt die Anlage bereits ab. Bis zu 11 verschiedene Getränkesorten sollen es noch werden.

 

Eine Mitarbeiterin von Coca-Cola Karlsruhe steht in der Produktionshalle an einem Band, auf dem sich viele Flaschen Coca-Cola Zero Sugar befinden. Die Mitarbeiterin hat eine der Flaschen hochgenommen und betrachtet sie prüfend.

Ein Mitarbeiterin prüft eine Flasche Coca-Cola Zero Sugar aus der laufenden Produktion der neuen PET-Abfüllanlage im Coca-Cola Werk in Karlsruhe. Foto: Uli Deck

 

Werk komplett ausgebaut

Damit das Werk nun auch Getränke auf zwei Produktionsanlagen parallel abfüllen kann, ist kaum ein Stein auf dem anderen geblieben. Die Versorgungsbereiche für die Produktion wurden erneuert und die Logistik umfangreich ausgebaut.

 

Neue Verladerampen und moderne Versorgungsbereiche

Sechs neue Verladerampen sind außen am Werk entstanden, damit LKWs doppelt so schnell abgefertigt werden können. Und auch in anderen Bereichen hat das Karlsruher Projekteam Hand angelegt: Eine neue, zweite Wasseraufbereitung sorgt nun dafür, dass es möglich ist, zwei Produktionslinien zu versorgen. Der ausgebaute und modernisierte Sirupraum kommt mit neuen Tanks und einer neuen Konzentratstation daher.  

 

Der so genannte „Sirupraum“ des Coca-Cola Werks in Karlsruhe: Im Hintergrund hohe Tanks, im Vordergrund viele Rohre aus Edelstahl. Ein Mitarbeiter prüft einen Prozess auf einem kleinen Monitor.

So sieht moderne Technik aus: ein Mitarbeiter im neuen Sirupraum des Coca-Cola Standorts Karlsruhe. Foto: Uli Deck

 

Ein Kraftakt: Umbau bei laufendem Betrieb

Was sich relativ einfach anhört, war ein zwölf Monate andauernder Kraftakt: Im Februar 2021 begannen die Planungen und  dauerten zwei Monate an. Danach folgten zehn Monate Umbau, bis auf der Fläche des ehemaligen Vollgutlagers die neue PET-Abfüllanlage ihre nahezu vollständige Produktionsleistung erreichte.

Insgesamt haben wir im Zuge des Ausbaus 75 Prozent unserer Fläche verändert, ohne den Betriebsablauf zu unterbrechen. Das ist eine immense Leistung.

Andreas Dederer

Betriebsleiter von Coca-Cola in Karlsruhe

Zentimeterkrimi: Einzug des Füllers

Einer der größten Meilensteine mitten im Großprojekt : Der 30 Tonnen schwere Füller der Produktionslinie, der im August 2021  am Werk eintraf. Nur 2,5 Zentimeter Platz waren jeweils links und rechts neben dem Füller, damit er durch das sechs Meter breite Werkstor passte. Ein Zentimeterkrimi.  

 

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Jeweils 2,5 Zentimeter Platz sind links und rechts neben dem Füller und dem Werkstor, als er im August 2021 ins Werk in Karlsruhe gebracht wird.

 

Über 60 neue Stellen 

Für den Ausbau hat Coca-Cola 15 Millionen Euro investiert und zusätzlich über 60 neue Stellen geschaffen, davon 35 rund um die neue PET-Anlage. Über 30 weitere Stellen konnte Betriebsleiter Andreas Dederer aufbauen, weil er die Produktionszeiten an der Dosenlinie deutlich ausweitete - auf sieben Tage pro Woche im durchgehenden Betrieb. 

Für unser Werk ist der Ausbau ein positives Signal für die Zukunft und eine der größten Investitionen in unserer 40-jährigen Geschichte.

Andreas Dederer

Betriebsleiter von Coca-Cola in Karlsruhe

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Foto: Uli Deck

Eines von drei Coca-Cola Werken in Baden-Württemberg

In Baden-Württemberg ist das Karlsruher Werk einer von drei Produktionsbetrieben. An den anderen beiden Standorten in Deizisau bei Stuttgart und in Mannheim füllen Coca-Cola Mitarbeitende überwiegend Getränke in Mehrwegflaschen ab – für die Region.

 

Investitionen in Mehrweggetränke

In Deizisau und Mannheim wurde in den vergangenen Jahren ebenfalls investiert. Das Coca-Cola Team in Mannheim hat 2019 eine neue Produktionslinie für Mehrweg-Glasflaschen in Betrieb genommen: eine Investition von 30 Millionen Euro. Im Mehrweg-Betrieb in Deizisau läuft seit 2019 die 1-Liter-Mehrweg-Glasflasche für Coca-Cola und Coca-Cola Zero Sugar vom Band. Knapp 1.200 Mitarbeitende arbeiten an allen Standorten im Bundesland.

Coca-Cola ist „Made in Baden-Württemberg“. Teams wie das von Andreas Dederer sind darauf besonders stolz.